Ich wähle keine Spielekiller
Gepostet in Games am 07.06.2009 von TeufelIch wähle keine Spielekiller: Eine Aktion GEGEN die unsachliche, vorurteilsbehaftete Diskriminierung von Video- und Computerspielern und FÜR die Stärkung eines wirksamen Jugendschutz.
Noch vor der Bundestagswahl im September wollen die Innenminister der 16 deutschen Bundesländer ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Erwachsenen-Computerspiele durchsetzen. Gegenüber WELT Online konkretisierte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann Kriterien für das Unwort “Killerspiel” und möchte Spiel künftig verbieten, wenn “die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen” als wesentlicher Spielbestandteil auftritt. Als konkrete Beispiele für derartige Titel führen Politiker preisgekrönte Erwachsenen-Spiele wie Grand Theft Auto 4 oder das millionenfach gespielte Counter-Strike an. Besonders der Multiplayer-Shooter ist regelmäßig in der Diskussion – dabei ist das Spiel ab 16 Jahren freigegeben, ein Indizierungsantrag wurde schon vor mehreren Jahren seitens der Bonner Bundsprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) abgewiesen.
Nach der erfolgreichen “Ich wähle keine Spielekiller“-Aktion im Vorfeld der bayerischen Landtagswahl rufen wir erneut alle wahlberechtigten Spiele-Fans dazu auf, sich direkt an Kandidaten, Abgeordnete, Parteien und prominente Politiker zu wenden. Das geplante Paintball-Verbot, das einzig und allein auf den massiven Protest der Betroffenen gekippt wurde, zeigt die Wirksamkeit solcher Aktionen.
Wir bitten Sie: Wenn Sie sich GEGEN diese unsachliche, vorurteilsbehaftete Diskriminierung wehren möchten und sich stattdessen FÜR wirksamen Jugendschutz einsetzen, dann machen Sie mit! Nutzen Sie die Wahlkampfphase – in dieser Zeit hören Ihnen jene zu, die von Ihnen gewählt werden möchten!
Hier das Schreiben zum herunterladen :
Also, wenn ihr weiter Zocken wollte, tut was und ladet das Ding runter, füllt es aus und schickt es auch wirklich ab.
MFG
Teufel aka Julian
Kinderpornosperre? Nein, Wählerfang…
Gepostet in General am 17.04.2009 von RazzeWie einige mit Sicherheit mitbekommen haben, sollen einige Provider “freiwillig” bestimmte Server im Internet sperren. Diese “Einigung” wurde getroffen, da die Politiker genau wissen, dass sie mit einem Gesetz nur vor Gericht landen werden und es wieder rückgängig gemacht wird. Wenn sich selbst betroffene Personen schon gegen eine Sperre äußern sollten wir alle ins Denken kommen.
1. Die Adressen der Seiten liegen vor, viele liegen auch in Deutschland selbst. Wieso wird das Problem nicht an der Wurzel gefasst, sprich am Server? (Weil es nicht so leicht wäre und nicht so schnellen Wählerzuspruch gäbe)
2. Die Gesellschaft wird gezwungen wegzugucken. Obwohl es stattfindet und im Internet verbreitet wird.
3. Die Politiker nutzen (wie auch schon beim Horrorfilmverbot) unkoschere Mittel. So wird jeder, der gegen die Sperre ist, mit einem Kinderschänder gleichgesetzt. Welcher Provider kann schon so einem Druck standhalten?
4. Die Sperre wird leicht durch einen Proxy- oder DNS-Server zu umgehen sein
Auf jeden Fall nicht der Richtige Weg.
Lest euch auch bitte die sehr guten Artikel von ComputerBase und CT durch.
Computerbase
C’T
Für mich steht eins fest, bei der nächsten Wahl wird irgendwas anderes gewählt. Hauptsache nicht wieder die…

