Hier nun also meine Toplist fürs Jahr 2008, natürlich kann ich nicht behaupten, dass ich alle Alben die dies Jahr erschienen sind gehört habe, aber ich werde euch die Vorstellen die meiner Meinung nach die größten Highlights waren.
Beste Alben des Jahres
10. Callejon – ZOMBIEACTIONHAUPTQUARTIER
Mit ZOMBIEACTIONHAUPTQUARTIER haben Callejon ein solides Debüt auf ihrem neuem Label released. Jedoch lebt das ganze nicht zu den Erwartungen, alteingesessener Fans auf. Es wirkt zahmer und nicht mehr ganz so chaotisch. Trotz dieser Mängel, unbedingt reinhören, wie bei allen Alben in dieser Liste! Es ist auf keinen Fall schlechte Musik und deutsche Lyrics sind auch schön.
9. Norma Jean – The Anti-Mother
Norma Jean scheinen wieder dort angekommen zu sein, wo sie vor vielen Jahren aufgehört haben. Das neuste Album The Anti-Mother klingt wieder wesentlich mehr nach Mathcore und lässt dabei nicht von den neuen Ohrwurmmelodien ab. Ich muss zugeben inzwischen gefällt mir der neue Sänger auch recht gut, man darf echt gespannt sein, was die Zukunft noch bringt.
8. The Human Abstract – Midheaven
An dies Album wurden wohl die größten Erwartungen dieses Jahr erhoben. Für viele war es einfach nur eine große Enttäuschung, wer sich aber ein paar mal durchbiss und dem Material die Chance gab zu growen wurde mit einem phänomenal ruhigen und schönen Album belohnt. Wenn euch diese Band nichts sagt, solltet ihr unbedingt in ihr altes Album Nocturne reinhören. Meiner Meinung nach machen die Jungs einfach nur schöne Musik.
7. Light This City – Stormchaser
Ein Jammer, dass diese Formation nicht mehr besteht, um dem Album sein rechtmäßige Promotion zu geben. Stormchaser beherbergt eine gute Mischung aus harten Metalriffs und einiges an geballer. Darüber eine Stimme, mit der die Instrumente tempomäßig kaum mithalten können. Dazu gesellen sich dann auch einige Ohrwürmer, wofür die Band ja schon zureichend bekannt war. Auf jeden Fall ne Empfehlung, auch wenn das Album fürs Genre untypisch ist.
6. Heaven Shall Burn – Iconoclast
Mit Iconoclast haben Heaven Shall Burn wieder einmal ein typisches Album abgeliefert, was in diesem Fall nicht schlimm ist. Dennoch gibts hier oder dort einige Twists und neue Sounds wahrzunehmen, jedoch nicht in der Fassade. Natürlich sind auch die Lyrics wie von HSB gewohnt auf einem sehr hohen Niveau.
5. Gwen Stacy – The Life I Know
Gwen Stacy haben mit ihrem Debütalbum The Life I Know bei mir genau die richtigen Stellen getroffen, die Hardcore haben muss. Gute Lyrics, gute Musik und dass Ganze schön aufgezogen. Ein Fest aus Breakdowns gepaart mit Ohrwurmmelodien, was soll da noch schiefgehen? Dazu gesellt sich ein echt guter Sänger (der inzwischen leider aus der Band ist). Ich kann es kaum abwarten, die Jungs 2009 auf ihrer ersten Europa Tour zu sehen.
4. Salt The Wound – Carnal Repercussions
Hier kommt der erste wirkliche Deathcore Titel in dieser Liste. Salt The Wound sind in den Staaten schon sehr bekannt, haben es dieses Jahr aber auch endlich nach Europa geschafft. Auch hier schlagen wieder die Ohrwürmer zu. Bissige Gitarren spuren mit einem biestigem Sänger, der auch mal gerne in die tiefen geht. Von dieser Band erwarte ich in Zukunft noch einiges.
3. Stick to your Guns – Comes From The Heart
Viele hielten es für unmöglich, dass Stick to your Guns einen würdigen Nachfolger zu For What Its Worth abliefern könnten, zurecht. Ihr erstes Album war sehr stark, aber Comes From The Heart knüpft daran an und geht sogar noch weiter, ein Stern am Hardcorehimmel, wenn ihr mich fragt. Jedes Lied hat durchdachte Lyrics mit super Singalongs und ehrlich ich habe noch nie einen Drummer mit soviel Stagepräsentz gesehen. Wer Hardcore mag wird Stick to your Guns lieben.
2. From A Second Story Window – Conversations
Conversations lässt sich fast nur auf eine Weise beschreiben, es ist eine Synthese aus geballer und schönen Melodien, die dazu anstiften mit zu singen. Es sind sowohl langsame akustische Lieder auf der CD, als auch wesentlich schnellere mit Ohrwurm versehene. Eines der Alben, die man gehört haben muss um sie zu verstehen, ähnlich wie bei unser Nummer Eins.
1. After The Burial – Rareform
Dies Album ist einfach nur wow, schon der Vorgänger war gut, aber Rareform toppt alles. Auch, wenn After The Burial als Deathcore gehandelt werden lassen sie sich auf keinen Fall so leicht Katalogisieren. Übelste Riffs, ein Drum, was man überall wiedererkennen würde und ein Tier von Sänger. Dazu kommt, dass man von einem Ohrwurm in den andern geschickt wird und einfach immer etwas interessantes passiert. Dies Album Packt einen und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los. Pflichtkauf.
Bittersten Trennungen des Jahres
2. Light This City
Gerade, weil sie mit Stomchaser wieder ein sehr gutes Album abgeliefert haben und auch die Vorgänger alle super waren, sehr schade.
1. From A Second Story Window
Wer hier für eine Erklärung braucht, sollte sich mal mit der Musik der Jungs beschäftigen. Einfach nur ein großer Verlust für den Metal.
Größte Enttäuschung des Jahres
1. Ligeia – Bad News
Der Vorgänger war so gut und hat endlich ne anständige Brücke zwischen Hardcore und cleanem Gesang geschlagen. Doch zu dieser Erwartung lebte Bad News bei mir nicht auf, schade.
Vermutliche Album Highlights 2009
3. Reaching Your End – Seraphim
2. IWRESTLEDABEARONCE – tba
1. ZAO – tba